E5C970DF-8D3C-4D9C-94D2-D346C03B48D3 22. Februar 2011

Ströer Gründer Udo Müller unterstützt das Berliner Stadtschloss

Humboldt-Box wird zum temporären Wahrzeichen von Berlin Signal für den Bau des Berliner Schlosses Die Partner Stiftung Preußischer Kulturbesitz – Staatliche Museen Berlin, die Humboldt Universität, die Zentral- und Landesbibliothek Berlin sowie der Förderverein Berliner Schloss können Ausstellungskonzepte fortsetzen

Der Vorstandsvorsitzende und Gründer der Ströer AG, Udo Müller, engagiert sich für die Verwirklichung der Humboldt-Box in Berlin und beendet damit die Suche nach einem Investor für das Projekt. Der Ströer-Chef wird ab sofort den Bau und den Betrieb des Informationszentrums für das Berliner Stadtschloss – Humboldtforum finanzieren und so eine zeitgerechte Eröffnung des neuen temporären Wahrzeichens von Berlin sicherstellen. Mit den entsprechenden Verträgen, die in Berlin unterzeichnet wurden, setzt er gemeinsam mit seiner Frau gleichzeitig ein Signal für das Zukunftsprojekt des Wiederaufbaus des Berliner Stadtschlosses, dem bedeutendsten kulturellen Bauvorhaben des Bundes in Berlin.

Der Baubeginn des Großprojektes Wiederaufbau Berliner Schloss – Humboldtforum wurde im Juni 2010 nach Beschluss des Bundeskabinetts auf 2013 verschoben, was eine Vertragsanpassung für die Laufzeit der Humboldt-Box nötig machte und bedrohliche Fragen an die Finanzierung gestellt hatte. Als Investor ist jetzt Ströer-Chef Udo Müller eingesprungen und stellt damit die Finanzierung vollständig sicher. Ab Mitte 2011 bis 2019 kann nun die Humboldt-Box für das Berliner Schloss – Humboldtforum umfangreich werben und Inhalte präsentieren.

„Berlin und der Fall der Mauer wurde Anfang 1990 zur großen Chance für uns. Wir haben damals die Ströer City Marketing GmbH gegründet, den Vorläufer der Ströer AG.  Ich habe der Stadt eine Menge zu verdanken und möchte Berlin dafür nun etwas zurück geben“, erklärt Udo Müller sein Engagement in Berlin. „Die Humboldt-Box ist das Startsignal: das neue Stadtschloss wird kommen. Auch an den Wiederaufbau des Potsdamer Platzes hat damals zunächst niemand geglaubt. Der Bau des Humboldtforums am Platz des Stadtschlosses ist ebenfalls eine große und visionäre Idee, die nicht an kleinlichen Streitereien und Partikularinteressen scheitern darf.“

Udo Müller ist in Berlin aufgewachsen, hat in den 80er Jahren in Berlin Medizin studiert und bei den Reinickendorfer Füchsen Handball gespielt. Für die „Füchse“ hat er auch erste Marketingaktivitäten entwickelt, bevor er 1989 in die Außenwerbung einstieg. Im Februar 1990, wenige Wochen nach dem Fall der Mauer, gründete er gemeinsam mit Heinz Ströer die Ströer City Marketing GmbH in der Berliner Pacelliallee. Die daraus entstandene heutige Ströer AG ist inzwischen der zweitgrößte Anbieter von Außenwerbung in Europa.

Initiator des Projektes ist die Megaposter GmbH, vertreten von Geschäftsführer Gerd Henrich, die als Konzessionsnehmerin des Landes Berlin die Humboldt-Box baut, betreibt und refinanziert. Die Humboldt-Box übernimmt dabei wichtige Zukunftsaufgaben in einer Art temporärem „Schaufenster“ für das künftige Humboldtforum/Berliner Schloss. In dem fünfgeschossigen Bau stehen Themen der Wissenschaft, der Kunst und der globalen Gesellschaften im Fokus und sollen sich durch Inszenierungen zum Besuchermagneten entwickeln. Gestaltet werden die Ausstellungsräume von den Nutzungspartnern, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz – Staatliche Museen Berlin, der Humboldt Universität und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin sowie der Förderverein  Berliner Schloss.

Die Humboldt-Box auf dem Schlossplatz wird in den nächsten Jahren  neben umfangreichen Ausstellungsflächen einen Konferenz- und Veranstaltungsbereich, einen Cafébetrieb mit Außenterrassen und Panoramablick bis zum Brandenburger Tor und viele Attraktionen bieten. Mit erwarteten ca. 1 Mio. Besuchern pro Jahr soll sich die Humboldt-Box zu einem neuen temporären Wahrzeichen Berlins entwickeln.

Das Engagement für Berliner Projekte hat bei Udo Müller und der Ströer AG eine lange Tradition: die Unterstützung der Sanierung des Brandenburger Tors sowie des Charlottenburger Tors mithilfe der Einnahmen aus der Außenwerbung, sowie die Instandsetzung des Strandbads Wannsee sind nur einige Beispiele der zurückliegenden Zeit.

„Wir haben auch in der Vergangenheit immer gern bei der Finanzierung wichtiger öffentlicher Projektvorhaben geholfen“, sagt Udo Müller zusammenfassend. „Auch die Humboldt-Box wird wie die anderen Projekte für viele Menschen erlebbar sein und ihnen nutzen – und deshalb macht uns die Unterstützung soviel Freude.“

Nicht zuletzt bietet die Humboldt-Box ein einmaliges Forum für einen „Exklusiven Partner“ aus der Wirtschaft, der hier in Form eines Public-Private-Partnership Projektes anspruchsvolle Unternehmenskommunikation entwickeln und gleichzeitig damit die Refinanzierung eines Projektes mit hohem öffentlichem Interesse unterstützen kann.