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Glauben ist gut. Wissen ist besser. Viele Wege führen zum Werbeerfolg. Eine Vielzahl von Studien belegt die Leistung und Wirkung von
Online und Out-of-Home-Medien und zeigt, wie man diese noch weiter optimieren kann.

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Grundlagenstudien

Grundlagenstudien

Es ist nicht nur wichtig zu wissen, wie Werbung wirkt, sondern auch ob, wann und wo Menschen Werbung sehen, wahrnehmen und akzeptieren. Umfangreiche Grundlagenstudien zeigen, wie sich Menschen in unterschiedlichen Umgebungen fühlen, wie sie Außenwerbung wahrnehmen und bewerten.

 

Perfect Match – Public Video & Mobile

Das Ziel der Studie bestand darin, den Priming Effekt von Public Video bzw. TV auf Zeitschriften bzw. Mobile Ads zu untersuchen und herauszufinden welche Medienkombination am besten zusammenarbeitet.

Studienaufbau

Der Test unterteilte sich in zwei Phasen. Gleichzeitig wurde zwischen zwei Testgruppen unterschieden:

In der Primingphase (Werbekontakt 1), wurde bei Testgruppe 1 sichergestellt, dass diese, auf einem zuvor festgelegten Weg, von einem Treffpunkt in der Stadt zu dem Teststudio, eine Public Video - Werbekontaktchance mit Spots der Marken „Lynx“ oder „Peugeot“ gehabt hat. Bei Testgruppe 2 wurde sichergestellt, dass diese in einem Warteraum des Teststudios, eine entsprechenden TV-Kontaktchance, mit Spots der gleichen Marken gehabt hat. Keiner der Probanden der beiden Testgruppen wurde explizit auf die beiden Medienkanäle bzw. die Werbung der Testmarken hingewiesen.

In der eigentlichen Testphase (Werbekontakt 2) wurden beiden Testgruppen unter Laborbedingungen Zeitschriften und mobile Endgeräte zum Lesen / zur Nutzung gegeben, in denen wiederum Anzeigen / Werbemittel der zwei Testmarken „Lynx“ und „Peugeot“ platziert waren. Parallel wurde mittels SST-Messung die Gehirnaktivität gemessen, um herauszufinden, bei welcher Medienkombination die Werbung besonders hohe Aktivitäten auslöst.

Methodik

Methode: Steady State Topography (SST) - Messung der menschlichen Hirnaktivität

Fallzahl

192 Probanden

Quotierung

Geschlecht: gleichverteilt

Alter: 18-65 Jahre

Testorte

London und Birmingham

Zeitraum

August 2007

Institut

Ocean/ NeuroInsight

Ergebnis

Der Priming Effekt in der Kombination Public Video – Mobile ist deutlich stärker, als in der Kombination TV - Mobile.

Menschen reagieren am stärksten auf Mobile Ads, wenn sie zugehörige Werbung vorher über Public Video gesehen haben.

Fazit

Medien, die in gleichen Umfeldsituationen wahrgenommen werden, performen in Kombination deutlich besser. Vereinfacht gesagt passen TV und Print gut zusammen, da beides auf der Couch im ruhenden Zustand stattfindet. Public Video und Mobile passen gut zusammen, da beides in sehr aktiven Phasen / Zuständen stattfindet. Dies gilt natürlich auch für die Kombination Out-of-Home - Mobile.