19.06.2020

Die Kampagne für die Corona-Warn-App

Mit Außenwerbung will die Bundesregierung möglichst viele Menschen zum Download der App bewegen.

Am 16. Juni hat die Bundesregierung die Corona-Warn-App vorgestellt. Die vom Robert-Koch-Institut herausgegebene App soll dabei helfen, die Infektionsketten in Deutschland zu unterbrechen. Der Launch der Anwendung wird begleitet von einer breit angelegten Kommunikationskampagne. Zum goldenen Hirschen Berlin hat für das Bundespresseamt die Kampagne, das Logo und einen Baukasten für Multiplikatoren entwickelt, damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sich zum Download und damit zur Nutzung der App entscheiden.

Insgesamt acht verschiedene Themenmotive wurden kreiert, die zielgruppenspezifisch über die einzelnen Kanäle verbreitet werden. Die Botschaften umfassen Headlines zum Zweck, wie 'Sagt Bescheid, wenn’s ernst wird.', zum Datenschutz 'Kennt Sie nicht. Hilft Ihnen trotzdem.', aber auch zur wichtigen Frage der Gemeinschaft 'Wird mit jedem Nutzer nützlicher.'

Die Maßnahmen sind Out-of-Home und Online sowie in Print und Social Media zu sehen. Daneben gibt es zudem einen TV-Spot, einen Erklärfilm, einen Funkspot und eine Website, auf der alle Informationen zusammenlaufen. Zur Einführung der App in weiteren Sprachen wird es zudem begleitende Maßnahmen geben.

Ergänzt wird die Kampagne um einen Baukasten, der sie für Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft öffnet. So können Multiplikatoren zum aktiven Teil der Kampagne werden. Dafür werden zum einen alle Informationen rund um die App angeboten, um über die Corona-Warn-App selbst kommunizieren zu können. Zum anderen stehen die Werbemittel in allen gängigen Formaten zur Verfügung.

Beteiligt an der Kampagne sind zudem Weischer.JvB und Add2 als Experten für die mobile Customer Journey und die Digitalmaßnahmen. Über eine performance-optimierte Mobile und Native Ad Aussteuerung werden die Bürger direkt in die App Stores geführt und zum Download der Corona-Warn-App aktiviert.

(Quelle: healthcaremarketing.eu, 17.06.2020)