10. Februar 2020

Ströer goes Cross Innovation Class

Ströer fungierte als Praxispartner für ein interdisziplinäres Studentenprojekt mit der Hamburg Kreativgesellschaft zum Schwerpunkt Smart City Solutions.

Mit dem Projekt „Cross Innovation Class – Smart City Solutions“ führt die Hamburg Kreativ Gesellschaft gemeinsam mit der Fachhochschule Wedel (Studiengang Smart Technology), der Hamburger Akademie Mode & Design (Studiengang Raumdesign- und Designmanagement), der Leuphana Universität Lüneburg (Studiengang Kulturwissenschaften/Audioproduktion), der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Studiengang Digital Reality/Medieninformatik) sowie der HafenCity Universität Hamburg (Studiengang Stadtplanung/Kultur der Metropole) über das Wintersemester 2019/2020 ein fachübergreifendes Studierendenprojekt zur Entwicklung von Smart City Solutions durch.

Ströer fungiert mit seiner langjährigen Erfahrung und Expertise im Bereich Smart City als Mentor für die interdisziplinären Studententeams. Hierzu hat Ströer für zwei Teams Aufgabenstellungen entwickelt, die mit einem ersten Prototyp gelöst werden sollen. Neben Ströer sind an der Cross Innovation Class 2019 die Unternehmen Remondis, Unibail-Rodamco-Westfield, Vitronic und Dataport beteiligt.

Die erste Gruppenarbeit verfolgte das Ziel eine barrierefreie, digitale und öffentliche Bürgerbeteiligungsmechanik zu entwickeln. Die zweite Aufgabenstellung nahm das aktuelle Trendthema Mikromobilität auf. Die Aufgabe bestand darin ein Mobilitätskonzept mithilfe der Ströer-Infrastruktur zu entwickeln und umzusetzen.

Nach dem ersten Kennenlernen und Briefing der Aufgabenstellung wurde das Studententeam in die Hamburger Niederlassung Kehrwieder eingeladen. Nach einer kurzen Führung durch die Büroräume begleitete Ströer die Teams bei einem ersten Brainstorming mit der eigens entwickelten Blackbox. Während des Semesters gab es bilaterale Abstimmungsrunden zum aktuellen Projektstand, ehe Ende Januar die finale Präsentation im designxport in der Hafencity Hamburg stattfand.

Die Studenten präsentierten funktionierende Prototypen für beide Aufgabenstellungen:

Die Bürgerbeteiligungsmechanik (Projektname: Ströer connects) wurde über einen Screen mit angeschlossener Gestenerkennung gelöst. Auf dem nachgebildeten Ströer Screen werden kurze geschlossene Fragen gezeigt, die mit Hilfe einfacher Gesten beantwortet werden können. Der Abstimmende sieht im Anschluss den aktuellen Stand der Umfrage. Die Barrierefreiheit wurde dahingehend gewährleistet, dass die gleiche Frage auch via QR-Code abruf- und beantwortbar ist und somit körperlich beeinträchtigte Personen nicht ausgeschlossen werden. Durch den Einsatz eines Kinect-Sensors und Machine Learning können die Gesten anonymisiert und automatisiert erfasst werden.

Um die Mobilitätsdienste einer Stadt zu bündeln, sortieren und einfach zugänglich zu machen entwickelten die Studentengruppe ein Routingsystem (Projektname: Mobility Map), welches einem die verschiedenen Mobilitätsoptionen inkl. Zeit vorschlägt. Neben der Integration des Wetterberichts für trockenes Ankommen wurde ebenfalls ein Sprachassistent verbaut, um barrierefreie Alternativen der Bedienung anzubieten. Dieses System wurde, in hochkant, so konzipiert, dass es in Ströer Stelen oder Bushaltestellen eingebaut und verwendet werden kann.

Das Konzept und die Umsetzung beider Ideen beeindruckte die anwesenden Ströer Kollegen und gab neue Denkanstöße für die Weiterbearbeitung der Themen. Das Konzept „Ströer connects“ begeisterte das anwesende Publikum, bestehend aus Studenten, Lehrenden, Unternehmen und einer Fachjury und gewann den Publikumspreis.

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