Mobilität und Social Media Studie

Die Studie Facebook Location Check-Ins zeigt welche Orte für Nutzer von Social Media relevant sind. Die Studie Mobilität und Social Media untersucht was auf den Wegen zwischen den Orten passiert.

Methodik

Diese Social Media Buzz-Analyse basiert auf der Social Media Monitoring-Technologie Brandwatch. Relevante Schlagwörter, die die Kommunikation über das Thema Mobilität möglichst breit abdecken, werden genutzt um in Foren, Blogs, Instagram, Facebook (öffentl. Beiträge), Twitter, YouTube und Flickr passende Beiträge zu finden. In einer qualitativen Analyse werden diese anschließend untersucht.

Zeitraum

November 2013

Institut

MediaCom Science

Ergebnis

Fotos, die während einer Reise mit dem ICE entstehen und auf Instagr.am hochgeladen werden, zeigen immer wieder bewusst inszenierte Situationen. Ein Foto, das einen Kaffeebecher und ein Buch zeigt, erzählt viel mehr über die Intentionen des Menschen, der es veröffentlicht, als es auf den ersten Blick scheint (Abbildung 1).

Der Akteur ist hier nicht im Bild – der Autorenname und das Profilfoto auf Instagr.am lassen aber auf eine weibliche Person schließen. Die junge Frau hat das Foto extra angerichtet und eventuell vor dem Upload auf Instagr.am auch die Szenerie mehrmals geprüft und dieses Foto bewusst ausgewählt. 

Das Buch „Bridget Jones“ am linken Bildrand liegt leicht angeschrägt Buch auf dem Tisch. Keine zufällige Art ein Buch zu positionieren, denn bei der ersten Kurve, die der ICE nimmt, würde das Buch vom Tisch fallen. Ebenso dreht sie dem Betrachter den Starbucks-Becher mit Logo nach vorne sichtbar ins Bild. 

Mit dem Subtext gibt die Autorin dem Foto einen kontextuellen Rahmen: Sie schreibt, dass sie nach Berlin und Potsdam reist – für die Autorin sicher keine alltägliche Reise und somit gegenüber ihren Freunden in Social Media eine mitteilenswerte Nachricht. 

Fazit

  • Mobilität ist der Treibstoff, den Menschen brauchen eine Geschichte zu erzählen!
  • Geschichten passieren unterwegs und in Echtzeit!