Geomarketing: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" oder Karten sagen mehr als ein tabellarisches Verzeichnis der Werbeträgerstandorte.
Im Geomarketing werden Verknüpfungen zwischen Geodaten und Marktinformationen mit einem GeographischenInformationsSystem hergestellt und Informationen auf Karten dargestellt, die in einer Datenbank nicht abbildbar sind.
Geomarketing ist ein strategisches Instrument zur raumbezogenen Analyse, Visualisierung und Entscheidungsunterstützung für
- Mediaplanung (Mikromarketing)
- Vertrieb
- Produktmanagement
- Marktforschung
- Controlling
...und viele weitere Bereiche.
Geodaten sind raumbezogene Daten aus verschiedenen Quellen (administrativ, postalisch, unternehmensintern), die mit attributsbezogenen Daten verknüpft werden. Sekundäre Daten können über eine Geokodierung zu Geodaten werden. Dies ermöglicht eine Visualisierung aller Daten, die einen räumlichen Bezug haben (POIs, Filialstandorte etc). Eigene Unternehmensdaten können mit externen Daten von speziellen Daten-lieferanten verknüpft werden.
Zielgruppen und deren Aktionsradien können genau lokalisiert werden, indem soziodemographische Daten auf der Mikroebene eingebunden werden. Ein gezielter Einsatz von Werbung auf kleinräumiger Ebene wird dadurch möglich.
Das GIS ist das Instrument des Geomarketings. Mit ihm können raumbezogene Daten digital erfasst, gespeichert, modelliert, analysiert und präsentiert werden. Als Software wird mit MapInfo Professional® eine der führenden Desktop-Lösungen eingesetzt.
Auf digitalen Karten, die nach dem Layerprinzip zusammengesetzt sind, können die Werbeträgerstandorte (metergenau) dargestellt werden. Karten zeigen auf einen Blick die Streuung der Werbeträger, die Nähe zu Kunden-standorten oder stark frequentierten Einrichtungen (z.B. Bahnhof). Damit ist die rasche Erkennung räumlicher Muster und Zusammenhänge im Markt möglich.
Die Straßendaten basieren auf dem weit verbreiteten Navteq-Datensatz. So wird praktisch jede denkbare Darstellung von Details ermöglicht. Thematische Karten können unterschiedlichste - auch komplexe - Informationen schnell und anschaulich übermitteln und interpretierbar machen.
Das GIS greift auf eine Datenbank zu, die den aktuellen Gesamtwerbeträgerbestand Deutschlands speichert. Dieser kann durch zahlreiche soziodemographische Daten ergänzt werden.
Die Einbindung des FAW-Frequenzatlas ist möglich. Dieser weist Kontaktfrequenzaussagen für sämtliche Straßenabschnitte in allen deutschen Orten aus.
Als einziges räumliches Medium kann die Wirkung von Out-of-Home Werbung nur durch den Einsatz von geographischen Daten richtig gemessen und geplant werden.






