Interview mit Sebastian Turner (Scholz & Friends): aktuelle Reihe des Ströer Online-Magazins mit Top-Kreativen der Republik.
Sehr geehrter Herr Turner,
Vielen Dank für Ihre Teilnahme am Kreativ-Magazin von Ströer Out-of-Home. Hier unsere Fragen:
Der Köder muß dem Fisch schmecken nicht dem Angler. Wem schmecken die Kreationen von Scholz&Friends?
Fischern. Mal nachzählen - Nein, allen dreien - es gibt ja auch Angeln…
Was wären Sie geworden, wenn nicht Kreativer – wie sah "Plan B" aus?
Niemand kann nicht-kreativ sein.
Was macht Kreativität überhaupt aus?
Sie unterscheidet den Mensch vom Tier. Also den Angler vom Fisch.
Letztendlich sind Sie in der Werbung gelandet. Womit haben Sie Ihre erste Werbemark verdient? Und wofür ausgegeben?
Für eine Anzeige, die ich für eine Buchhandlung in einer Schülerzeitung gemacht habe. Die Buchhandlung hatte keine Vorlage.
"Sex sells" sagt die Werbung. "Mann beißt Hund" sagt die PR. "Form follows function" das Marketing. Wie heißt Ihre goldene Regel?
Hund follows sex.
Herr Turner hat also keine eigene Maxime?
In der Regel keine.
Drei Minuten vor einem wichtigen Pitch und drei Minuten danach. Was machen Sie in diesen Momenten?
Beamer-Bastelarbeiten (Aufbau, Abbau).
Ihr Kontakter sucht Rat: Was ist die Besonderheit von Außenwerbung?
Man kommt nicht dran vorbei.
Der Killer jeder Out-of-Home Idee ist...?
Dunkelheit: Denn die im Dunkeln sieht man nicht.
Welches ist Ihr Lieblingsplakat? Und welches das meistgehasste?
Liebling: Alles in der Schirner-Schule ("Pfanni" und Nachfolgende).
Unerfreulich sind Plakate, die die Landschaft beeinträchtigen – unabhängig von ihrem Inhalt.
Für wen würde Sie gerne mal eine Kampagne fahren und warum?
Sehr, sehr viele.
(copyright: stroeer.de, 02.2006)
(copyright: stroeer.de, 2006.02)




