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Markenkommunikation: "ein Bild sagt mehr als tausend Worte" weiß schon der Volksmund. Bereits dieses alte Sprichwort macht klar, dass Informationen, die bei Menschen bildlich kodiert werden können, zu überlegenen Gedächtnisleistungen im Vergleich zu verbaler oder akustischer Kodierung führen.

Für die Bedeutung des visuellen Mediums Plakat und zur Definition seiner Rolle in der Markenkommunikation ist es entsprechend notwendig, dessen potenziellen Beitrag zur integrierten Kommunikation verstärkt zu erforschen und zu vermitteln.

Eine weitere Theorie besagt, dass menschliche Wahrnehmung optimalerweise auf folgenden drei Kanälen stattfinden sollte:

  • Töne
  • Statische Bilder
  • Bewegte Bilder.

Für einen optimalen Lernerfolg sollten nämlich alle drei Bereiche angesprochen werden, da diese in verschiedenen Bereichen des Gehirns verarbeitet und gespeichert werden. Die Kombination dieser drei Kanäle ergibt daher den optimalen Wahrnehmungsmix. Speziell die Sinnhaftigkeit der Kombination TV und Out-of-Home-Medien wird hier sehr deutlich.

Gemäß Prof. Dr. Niklas Mahrdt, Professor für Medienwirtschaft in Köln, können „Plakate bei sorgsam durchdachtem Einsatz eine deutliche Verbesserung der Werbewirkung von Cross-Media-Kampagnen auslösen“. Bei Verwendung geeigneter Bildmotive und Worte kann das Plakat beim Betrachter ein inneres Markenbild aufbauen, erneut abrufen oder verstärken. Bei entsprechend prägnanter Gestaltung kann bereits eine Betrachtungsdauer von weniger als zwei Sekunden zur Stärkung eines vorhandenen Markenguthabens beitragen (siehe Downloads rechte Spalte).

Grafik Markenkommunikation
  • Bildliche Kodierung von Informationen führt zu überlegenen Gedächtnisleistungen
  • Wahrnehmung auf drei Kanälen: Ton, statische und bewegte Bilder
  • Auch kurze Betrachtungs-dauer führt zur Stärkung des Markenguthabens

Tanja Rüttgers
Ströer Media Deutschland GmbH
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