Ströer Logo

Druckfarben: Bei den eingesetzten Druckfarben müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Man unterscheidet zwischen dem Nassklebeverfahren und hinterleuchteten Plakaten.

1.) Speziell für Plakate im Nassklebeverfahren muss folgendes berücksichtigt werden:

  • Die Farben müssen alkaliecht sein, da die verwendeten Klebstoffe meist alkalische Bestandteile enthalten
  • Um ein Auslaufen im nassen Zustand zu vermeiden, sind wasserfeste Farben zu verwenden. Diese Eigenschaft ist, besonders für die Wetterbeständigkeit der Plakate, von großer Bedeutung
  • Außerdem sind elastische Druckfarben erforderlich, da sie beim Falzen nicht brechen dürfen
  • Siebdruckfarben müssen plakatierungsfähig sein
  • Metallschmuckfarben (Gold, Silber) können eingesetzt werden. Dabei ist dafür zu sorgen, dass die Farben nicht oxidieren und einwandfrei überklebt werden können
  • Bei Druckveredelungen (z.B. Lackierung) müssen Stoffe verwendet werden, welche die einwandfreie Haftung der nachfolgenden Plakatierung sicherstellen
  • Gedruckt wird grundsätzlich nach der Europa-Farbskala
  • Dunkle Plakate sind empfindlicher als helle, da dunkle Farben zur Grauschleierbildung neigen, die sich aus der Verbindung von Leim und Trockenpulver ergibt.

    2.) Für hinterleuchtete Plakate müssen folgende Besonderheiten beachtet werden:

    City-Light-Poster:

    Um eine optimale Farbbrillanz bei der Durchleuchtung zu erreichen, wird ein 4/3-farbiger Druck empfohlen, d.h. 4-farbige Vorder- und 3-farbige Rückseite. So wird ein diaähnlicher Effekt des Plakatmotivs erzielt
  • Sollten entgegen der Empfehlung Plakate ohne Rückseitendruck angeliefert werden, muss die Rückseite weiß sein

    Mega-Lights:
  • Um eine optimale Farbbrillanz bei der Durchleuchtung zu erreichen, ist ein beidseitiger, 4/3- farbiger Druck ratsam
  • Um Beschädigungen des Plakates bei der Konfektionierung zu vermeiden, müssen die Druckfarben "tesafilm-fest" sein

    Quelle: faw-ev.de